
Trägt nicht zur Professionalisierung der Gesundheits- und Krankenpflege bei - Meines Erachtens (die Lieblingseinleitungsworte der Autorin, die sie aber nie begründet) ist dieses Buch keine Hilfe zum Verständnis der Pflegeplanung.Die ersten beiden Kapitel handeln von Qualitätssicherung und Pflegetheorien und -modellen. Hier liefert uns die Autorin leider nur Andeutungen zu diesen wichtigen Themen und verrät auch nicht, wie die Pflegeplanung da einzugliedern ist. Gespickt ist das Buch mit Hinweisen auf die Meinung der Autorin zur Berufspolitik, die sie aber nicht erklärt. Man wird da platt belehrt, dass die Kluft zwischen Theorie und Praxis immer noch nicht geschlossen ist. Und natürlich taucht dann relativ bald die Floskel von den alten Zöpfen auf, die endlich abgeschnitten werden sollen. Wieder fehlt die Erklärung, was die Autorin meint. Natürlich kann man sich vieles darunter vorstellen und ich bin auch der Meinung, dass es viele alte Zöpfe abzuschneiden gibt. Das geht aber nur, wenn man neues Brauchbares in einem Lehrbuch liefert und nicht, wie die Autorin es in ihrem Buch tut, alte Zöpfe weiterflechtet: Sie hat dieses Buch nur für Frauen geschrieben, als sei die Gesundheits- und Krankenpflege ein reiner Frauenberuf und als richte sich die Pflege nur an Frauen. Es ist ausschließlich von Patieninnen, Klientinnen, Kundinnen und Pflegerinnen die Rede. Ist ihr Werk nicht nur dazu gedacht, die Gesundheits- und Krankenpflege zu reformieren, sondern auch die Emanzipation der Frauen einen Schritt weiter voranzutreiben? (Beides sind wichtige Intentionen, aber sie gehören nicht in ein Buch über Pflegeplanung und sie bedürfen einer besseren schriftstellerischen Fähigkeit) oder möchte sie den Beruf rein von Männern halten?Im dritten Kapitel kommt man dann endlich zur Pflegeplanung. Und spätestens hier erkennt man, dass man sich dazu dieses Buch nicht (vor allem nicht zu diesem Preis) hätte kaufen brauchen. Folgendes Zitat soll abschließend hier für sich sprechen: Was bedeutet das Wort Pflegeplanung eigentlich? Es ist zusammengesetzt aus Pflege und Planung.Fazit: schlechte Struktur, fehlende Zusammenhänge, diskriminierende Formulierung und alberne Kartoons. So sieht keine ernst zu nehmende Fachliteratur aus. Sehr unprofessionell!
Nicht Praxistauglich - Ich kann dieses Buch nicht empfehlen wenn es zur praktischen Erstellung von Pflegeplanungen benutzt werden soll.Beispiele, Vorformulierungen fehlen einfach.Wenn man die Pflegeplanung beschreiben will (wie, weshalb unnd warum), mag es gut sein, wobei es einfach zuviel des guten ist.
Pflegeplanung leicht gemacht - Ich empfehle dieses Buch allen, die schon längere Zeit in der Pflege arbeiten, und das Thema nicht aktuell im Kopf bewegen, sondern immer wieder Problem in der Formulierung der Pflegeplanung haben. Sehr gut für das Verständnis von Sinn und Zweck vom gesamten Pflegeprozess. Gute, umsetzbare Beispiele für den Alltag.
Pflegeplanung leicht gemacht - leicht zu lesendes Buch. Obwohl es auf die Krankenpflege zugeschnitten ist, auch im Altenpflegeheim gut einsetzbar.
Irreführender Titel - In diesem Buch geht es vor allem um den theoretischen Unterbau des Pflegeprozesses. Alles ist sehr theoretisch dargestellt. Die letztendlich für das Examen, also die praktischen Aspekte Relevanten Anteile sind sehr spärlich ausgefallen. Das Buch bietet somit jede Menge Hintergrundinfos zum Pflegeprozess (DRGS etc.)Für mich war das Buch eine Fehlinvestition, da ich mir davon versprochen hatte die Pflöegeplanung im Examen leichter schreiben zu können. Hier wurde ich jedoch bitter enttäuscht.Wahrscheinlich ist das Buch ja auch eher für Pflegetheoretiker als für Praktiker gedacht. Das Buch sollte eher Pflegeplanung theoretisch heißen. Mit der Praxis hat es nichts zu tun. Darüber können auch die lustigen Karrikaturen im Buchinnern nicht hinweghelfen, die unsern Beruf beleidigen.